Geschichte des Vereins

Vor der Gründung des Vereins „d'Schwoagara e.V“ bestand bereits eine lose Verbindung von Männer und Frauen in der Schwoagn, die das gesellschaftliche Leben in den Stadtteilen links der Isar, welches ziemlich brach lag, in Schwung bringen wollten. Treffpunkte waren die Gaststätten „Schwaiger Bierstüberl“ und „Gasthaus Isaria“.
Die Treffen fanden das Jahr über unregelmäßig statt, nur wenn es auf den Fasching zu ging, wurden die Aktivitäten unter dem Namen „Schwoagerer Faschingsgesellschaft neV“ verstärkt. Es ist vor allem den Männern um den „Bader“ Hans Vogginger und dem „Bäck“ Anton Albrecht, "Ideengeber" Hans Winklmeier und vielen anderen zu verdanken, dass dieser neV (nicht eingetragener Verein) mit Leben erfüllt wurde. Als Stammlokal wurde schließlich die „Wallnerin“ gewählt.
Als erste große Veranstaltung fand der Wiener Walzerabend am 12. Dezember 1977 im Wasserburger Saal, am Herrenweiher, statt. Die erste "Fahrt ins Blaue" wurde am 22. September 1979 organisiert. Diese Fahrten sind heute noch fester Bestandteil des Vereinslebens. Ein aussergewöhnliches Ereignis fand am 7. Februar 1982 statt: die Faschingshochzeit mit den Brautleuten Hans-Girgl Krautbichler, bürgerlicher Ökonom, und seiner lieblichen Braut Walburga Brieglbauer von Bredlehm. Dieses Ereignis wurde gebührend gefeiert.
Neben verschiedenen Fahrten wurde vom 5. bis 9. August 1987 eine Fahrt nach Paris angeboten. Das aber wohl größte Ereignis in der Vereinsvorgeschichte war das Ochsenrennen am 14. September 1986 im Dingolfinger Isar-Wald-Stadion um den „Kupfernen Schwammerling“. Zu dieser Veranstaltung kamen über 10.000 Besucher. Sogar in der Radiosendung "Ostbayern Heute" vom 15. September 1986 wurde über dieses Ereignis berichtet. Nachdem die Veranstaltungen immer größere Ausmaße angenommen hatten, wurde, um das Haftungsrisiko für die Verantwortlichen zu minimieren, die Gründung eines Vereins beschlossen.
Er sollte den Namen d"Schwoagara" erhalten. Der Name "Schwoagara" leitet sich ab von den Bewohnern der ehemaligen Schwaigdörfer der Mittelalterlichen Stadt Dingolfing. Hatte doch der Wittelsbacher Herzog Heinrich XIV. von Bayern-Landshut bereits im Jahr 1330 den Schwaigdörfern das Recht eingeräumt, in den Rechtsbereich der Stadt Dingolfing aufgenommen zu werden.
Somit sind die Schwoagara bereits seit dieser Zeit fest in der Stadt Dingolfing verwurzelt.